Langsam

Der Frühling bringt warme Temperaturen und viel Sonne in den Norden, aber die Entwicklung der Fauna und Flora lässt sich Zeit. Ich nutze diese Zeit, bevor ich bald wieder verstärkt auf Insektensuche gehen kann, für eine kleine Zusammenstellung von fotografischen Wegesrandfunden der letzten Wochen.

14 Gedanken zu “Langsam

  1. Sehr schöne Aufnahmen. Das erste Bild gefällt mir besonders gut! Der Ölkäfer ist auch wieder der Hit. Wir ticken wirklich ähnlich. Auch ich bin gerade in Sachen Knospen unterwegs, ein einsames Buchenblatt nahm ich vorgestern ebenfalls auf, genauso wie eine ähnlich eingerollte Blattspitze – nur anders als du, klar. Das ist schon fast unheimlich 😉 Aber uns sprechen offensichtlich ähnliche Motive an 🙂
    Sehr schön ist auch die winzige Feder an den hängenden Blättern. Da warst du wieder sehr meditativ unterwegs. Das muß man erst mal bemerken 🙂 Toll!

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    • Und du hast es bemerkt, freu! Dieses Jahr gefällt mir dieser Übergang und die Motive nochmal mehr. (Oder verblasste in meiner Erinnerung die letztjährige Freude?).
      Das ist schön-spooky, dass du zeitgleich ähnliche Motive wahrnimmst und wertschätzt und das mit einem anderen Blick-, bzw. Fotowinkel. Es wäre spannend zu sehen, was jeweils herauskommt, wenn wir einmal zusammen den gleichen Bereich erforschen.
      Apropo meditativ. Ich merke, dass ich diese Ruhe, stehenzubleiben und den Blick einfach ganz in der Nähe schweifen zu lassen, ohne, dass es eigentlich etwas zu sehen gibt immer wieder neu lernen muss. Wie das mit der Meditation und der Achtsamkeit so ist, es braucht dauerhafte Übung 🙂

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      • Vielleicht nehmen wir jedes Jahr mehr war, aber es kann auch sein, daß man sich jedes Mal wieder erneut freut und das vorige Erlebnis übertrumpft.
        Das wäre doch mal eine interessante Idee! Wir gehen beide in den Wald und nehmen uns ein paar Quadratmeter vor und hinterher gleich wir ab, was wir gesehen haben. Das fände ich witzig.

        Meditation muß man bestimmt üben, daß geht mir ähnlich. Wenn ich im Wald bin, hocke ich mich oft hin und lasse den Blick über den Boden schweifen und sehe mir die Kleinsten Dinge vor meinen Füßen an. Ganz schnell bin ich total vertieft und merke vom Außen nichts mehr 🙂

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      • Dann bist du ja schon richtig gut in der Naturmeditation. Respekt.
        Ich schaue gerade raus in den Schnee und nehme den auch viel bewusster wahr als hätten wir nicht schon 17° im Schatten gehabt.
        Puh, diese nichts Gutes verheißenden Wetterschwankungen … Ich habe immer mehr das Gefühl ich müsste noch bewusster Leben, da man überhaupt nicht weiß, wie lange das noch in Ruhe so gehen wird. Und wir sind ja noch sehr priviligiert.

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      • Naja, auch nicht immer und überall, aber im Wald klappt es wirklich gut.
        Schnee, hilfe, ich habe die Bilder aus HH gesehen. Wenn es um Nass von oben geht, würde ich auch Schnee nehmen, Hauptsache es kommt mal was auf diesen trockenen Boden hier.
        Ja, trotz allem sind wir noch privilegiert. Nach Corona und Ukraine sagt das Leben ohnehin schon Carpe Diem und das ständig lauter…

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