Auf Ausweichwegen

Mich treibt es zunehmend in den Wald. Wo ich bis vor kurzem noch einen ganz anderen Spaziergehrhythmus hatte, fällt zumindest der übliche Morgen-/Mittagsspaziergang weg, da es aktuell zu „belebt“ auf den Wegen ist. Selbst hier bei uns, wo wirklich wenig Menschen wohnen, sieht man jetzt Gesichter und auch Hunde das erste Mal.

Es ist also Vorsicht angesagt und wir fahren ganz untypisch morgens 200 Meter mit dem Auto, um direkt im Wald zu sein und den „belebteren“ Wegen auszuweichen. Es gibt durchaus noch zu viele Menschen, die offenbar denken, es sei allgemein oder für sie nicht so wichtig, Abstand zu halten. Richtig im Wald ist dann Platz genug, es ist ruhig und links und rechts des Weges finden sich kleine Schönheiten.

Die Borke der Betula

Die markante Baumrinde der Birke (Betula) ist für mich immer wieder ein Hingucker. Sei es der im Sonnenlicht silbrig leuchtende Birkenstamm oder, wie auf diesen Bildern, die sich immer stärker zersetzende Borke eines Totholzes mit den markanten weißlichen Plättchen.

Shades of green

An einem der trüben Tage der letzten Wochen ging ich durch das kleine Wäldchen und wunderte mich über das krasse Grün der Bäume. Es schien ein ganz besonderes Licht zu herrschen. Also bin ich nochmal mit der Kamera los.

Kleine grüne Welten

Diese kleinen grünen Welten auf den alten Zaunpfählen haben es mir schon lange angetan. Vielleicht wird dies der Auftakt zu einer Serie. Dieses Jahr beginne ich erstmal mit Reduktion, heißt mehr kleinere Bildbeiträge und weniger Worte.

Kleine Knolle

Kleine Knolle, fast wie eine Skulptur dort unten am Waldboden.