Zum Wohl!

Kennt ihr das? Jedes Jahr wieder seid ihr überrascht, obwohl ihr es eigentlich besser wissen müsstet. Bei mir ist das jedes Jahr mit dem Hopfen der Fall. Diese Kletterstaude gibt es an einigen Stellen am Rand der ehemaligen Bahntrasse, die jetzt Fahrradweg ist.

Was man auch auf den hier gezeigten Bildern sieht, der Hopfen kann bis zu 6 Meter hoch werden. Jedes Jahr, wenn der Hopfen anfängt zu blühen und die vielen typischen Zapfen zu sehen sind, bin ich wieder überrascht, dass er da ist.

Der Hopfen gehört übrigens zur Familie der Hanfgewächse und ist tatsächlich eine heimische Wildpflanze. Na, Lust auf ein schönes kaltes Bier?

zarte verführung

Der Exot im Garten

Dieses Pilzkraut haben wir geschenkt bekommen und es gedeiht wie alles in unserem Salat und Krautbeet ganz hervorragend. Es ist laut einer Gartenseite der Exot im Gartenbeet, jawohl! Das Pilzkraut blüht mit entzückenden kleinen blau/lila Blüten.

Sein botanischer Name lautet: rungia klossii. Seine Heimat ist das Hochland von Papua-Neuguinea, es ist also weit weg von seinem Zuhause. Aber natürlich wie alles andere auch hier bei uns gut aufgehoben. Wie man sieht, muss ich sehr regelmäßig die Petersilie zurückschneiden, damit das Pilzkraut noch genug Sonne abkriegt und Luft zum Atmen hat.

Pilzkraut im Garten

kitsch fantastik

Rosa macht mich ja schon irgendwie glücklich. Wer mich kennt, wird sich gerade sehr wundern. Ich merke das aber an den Blogthemen. Diese Heckenrose, die mich sowohl hier auf dem eigenen Parkplatz als auch an einigen weiteren Stellen im Dorf jedes Jahr wieder mit ihrer Blüte beglückt, hat es mir sehr angetan. Es handelt sich um „The Fairy“, eine Kleinstrauchrose.

Einfach bezaubernd diese Fee oder?

Laut einem Gartenbericht verzaubert „The Fairy“ jeden Garten. Und auch jede Parkplatzbegrenzung kann ich nur sagen.

 

Die wilde Schöne

Wieder eine Straßenrandschönheit, die man so schnell übersieht. Ich habe sie in diesem Jahr überhaupt nur entdeckt, da ich sie bewusst gesucht habe, nachdem ich vor mehreren Jahren eine schöne Zufallsbekanntschaft mit ihr geschlossen habe. Sie ist eine Ver- und Entpackungskünstlerin ohne Gleichen. Wunderschön anzusehen, wenn man sie dort unten im Straßengrün denn ausmacht.

Die wilde Möhre soll sehr häufig am Wegesrand zu finden sein, allerdings entdecke ich den schönen, nur sehr kurze Zeit anhaltenden nestförmigen Zustand nur selten. Höchstwahrscheinlich, da ihre Farbgebung dann einfach zu unscheinbar ist. Die wilde Möhre ist übrigens eine von vermutlich drei Stammpflanzen unserer heutigen Kultur-Möhre. Das konnte ich beim Nabu bestätigt finden, nachdem wir auf einem Spaziergang genau darüber rätselten.