Cocooning

Wunderbare, überraschende Natur!

Gerade gestern hat sie mir wieder ihre Einzigartigkeit vor Augen geführt. Ich war mit dem Rad zu einer ca. einstündigen kleinen Insekten-Fototour in die nahe Umgebung aufgebrochen. Am Ende ging ich an die Stelle zwischen zwei Feldern, an der ich im vergangenen Jahr am Ampfer die witzigen kleinen Larven der Großen Randwanze aufnahm.

Diesmal entdeckte ich etwas anderes am Ampfer. Etwas Filigranes, wovon ich seit ein paar Jahren ein Foto besitze, dessen Abbildung mir bis jetzt allerdings ein Rätsel blieb. Mit den jetzigen Bildern gelang mir dank einer Bildersuche die Bestimmung: Es handelt sich um Larven des Ampfer-Kokonrüsslers (Hypera rumicis)!

Die Weibchen des Ampfer-Kokonrüsslers legen ihre Eier an unterschiedlichen Ampferarten ab, die schlüpfenden Larven fressen an den Blättern und fertigen dann zur Verpuppung diese gitterartigen, durchsichtigen Kokons.

Ein genauerer Blick auf eins meiner Bilder zeigte dann noch eine Überraschung. Eine Larve hebt den Kopf und zieht von oben einen Faden nach unten. Man sieht dies auf dem zweiten der jetzt folgenden Bilder. Wie ich das mag, diese Überraschungen auf so einem kleinen Insekten-Fototrip in die nahe Umgebung.

Der Frühling schreitet voran

Wie schnell doch wieder alles geht. Auf dieses Ensemble der Kirschblüten vor dem schönen, denkmalgeschütztem Bauernhaus freue ich mich regelrecht zum Frühlingsanfang.

Viel zu schnell wird aus den Blüten ein rosafarbener Teppich am Boden. Aber auch das schön anzusehen, zumindest bis der Regen wieder kommt.

Wettertröster

Das Wetter ist grauslig: Deutlicher Regen, Wind bis Sturm, richtig unangenehm und fröstelig kalt, man mag und kann kaum draußen sein. Die Hündin weigert sich aus der Haustür zu gehen. Da bedarf es eines ruhigen, ausgleichenden Fotos, das etwas neu Entstehendes zeigt, durchaus auch mit der gerade typischen Feuchtigkeit, aber angenehm, so als Restfeuchte eines nebligen Morgens.

Tropfenkunst zum Jahresausklang

Ich ging los, um mir die aktuelle Pilzlage an den Waldrändern anzuschauen, aber gestern war es noch zu früh, die Wege mit Resteisschnee viel zu glatt. Ein Blick in die Hecke am gangbaren Weg brachte dem geruhsamen Blick doch noch die ein oder andere Kostbarkeit.