Wildtiermorgenspaziergang

Gleich doppeltes Glück beim Morgenspaziergang und wieder einmal die Bestätigung, dass man dem Bauchgefühl folgen soll. Denn das hatte gesagt, nimm die Kamera mit dem Tele mit. Gleich als wir auf die ruhige Straße beim Ponyhof einbogen, segelte ein Vogel kurz vor uns über die Straße und das was ich vom Gefieder sehen konnte, versprach etwas Schönes.

Es war ein Turmfalke (Falco tinnunculus), ein Männchen und meine erste Sichtung hier bei uns. Etwas später dann standen diese beiden Rehe gut getarnt im schmalen Waldsteifen zwischen Feld und Bahntrasse. So kann der Tag beginnen!

Rehbegegnung am Abend

Gestern Abend hatte ich wieder eine sehr nahe Rehbegegnung. Das sind jedes Mal wahre Genussmomente!

Und am Abend zwei Rehe

Das Glück der Rehe ist uns in diesem Jahr hold. Wenige Tage vergehen, ohne zumindest in der Ferne ein oder mehrere Rehe zu sehen. Vorgestern Abend hatte sich ein Reh nun gerade den Straßenübergang der Bahntrasse auserkoren, um dort zu äsen. Natürlich hieß es abwarten, damit es nicht auf die Straße lief, sondern in Ruhe links oder rechts aufs Feld laufen würde. Es hatte aber Geduld und ließ sich von uns Zuschauern mit Hund nicht wirklich stören.

Zum Abschluss beäugte es uns durch die Büsche zwischen Radweg und Feld:

Später im kleinen Wäldchen streckte uns dann noch ein anderes Reh die Zunge raus, als wir es entdeckten. Naja zumindest sah es danach aus …

Seltener Anblick

Hier direkt bei uns um die Ecke im Wald, natürlich hatte ich kein Tele dabei, aber hach…

Das Bellen der Rehe

In der Sackgasse, die durch das kleine Wäldchen führt, sprang uns eben im Fastdunkel mal wieder ein Reh vor die Füße, sah uns an und sprang davon. Das zweite Reh, welches wir nur hören und nicht sehen konnten, entfernte sich auf der anderen Straßenseite langsam durchs trockene Unterholz und fing dann an zu bellen. Besonders war, dass das Bellen gar nicht wieder aufhörte, auch als das Reh schon aus dem Wald raus auf dem Feld zu sein schien, bellte es immer mal wieder sein tiefes, kurzes Bö! Was müssen wir es erschreckt haben! Die gezeigten Rehe sind höchstwahrscheinlich die gerade erlebten, da ich sie vor einigen Tagen in eben jenem Waldstück aufgenommen habe.

Wenn Rehe bellen, dann heißt das Schrecken. Das Reh schreckt zumeist entweder bei Gefahr als Warnung für seine Artgenossen oder zur Revierabgrenzung. Wer noch nie das Bellen eines Rehs gehört hat, sollte sich dieses Video anschauen. Es zeigt in einer schönen Frontalaufnahme einen schreckenden Rehbock.