Der einzelne Tropfen

Von den gestrigen, vormittäglichen Sonnenstunden einmal abgesehen ist es auf die eine oder andere Weise feucht und düster. Aber versteckt am Waldboden, an Stubben und Totholz, entstehen kleine Kunstwerke aus der Verbindung von Moos-Samen und Regentropfen, die einem ein Lächeln ins Gesicht und die Sonne ins Herz zaubern.

Violettes auf schwarzen Kugeln

Im letzten Jahr fiel mir der Fleischrote (Violette) Gallertbecher (Ascocoryne sarcoides) das erste Mal auf. Als ich jetzt die ersten Exemplare wieder sah, schaute ich mir die in 2019 aufgenommenen Exemplare an und wiederentdeckte welche auf einem Stubben voller schwarzer Kugeln. Das war mir letztes Jahr schon als etwas Besonderes aufgefallen, aber ich hatte noch keine Ahnung von Schleimpilzen. Ich denke, es müssen welche sein.

Jetzt bin ich schon ganz heiß darauf, in diesem Jahr wieder vergleichbar Spektakuläres zu entdecken. Es muss unbedingt mal wieder ein längerer Waldsuchfotospaziergang her. Der Violette Gallertbecher ist auch ohne Schleimpilz ein Hingucker und auch dieser Pilz zeichnet sich mal wieder durch seine Formenvielfalt aus.

Nach dem Frost

Vor ein paar Tagen tauchte die Sonne die noch frostkalten Morgenwege in malerisches Licht und schuf eine verwunschene Stimmung:

Durch den Frost waren lauter zauberhafte kleine Naturkostbarkeiten links und rechts des Wegs entstanden. Zerbrechlich und nur für sehr kurze Zeit zu genießen. Einen kleinen Vorgeschmack hierzu gab es schon vor ein paar Tagen.

Den Herbst einfangen

Bilder, die mein Herbstgefühl konservieren. Gleich hier im die Ecke die schöne Baumreihe im Knick auf dem Acker vor dem Wald und beim Sonnenuntergang auf der Bahntrasse.

Schöne herbstliche Erinnerungen ans Tunneltal, einem Naturschutzgebiet bei Hamburg. Auch das ein guter Ort, um sich in diesen Zeiten zum gemeinsamen Spazierengehen zu treffen, endlich mal wieder mit unseren beiden Neffen.