Akzente im Gehölz

Die Schleimpilze setzen fröhliche Farbakzente im Wald.

Aufgrund der ersten beiden Lohblütenfunde (zu sehen auf den ersten 3 Bildern), die ich am Mühlenteich machte, hatte ich mir vorgenommen, in dieser Woche nochmal einen speziellen Weg in Wassernähe zu gehen. Also schnappte ich mir kurz vor 11 bei leider schon 29° im Schatten den Hund und wir machten uns auf die Suche. Nur einen einzigen konnte ich heute entdecken, bevor wir uns zum Auto zurückschleppten und es für heute gut sein ließen.

Die Gelbe Lohblüte (Fuligo septica), auch Hexenbutter genannt, gehört ebenso wie der bekannte Badhamia zur Familie der Physaraceae und ist recht häufig anzutreffen. Ich sehe sie zumeist auf oder neben einem bemoosten Baumstubben. Sie ist ein Myxomycet der warmen Jahreszeit und oftmals schon ab dem Frühjahr anzutreffen. In diesem Jahr bei Regen und Kälte war das allerdings eher nicht der Fall.

Der Blutmilchpilz (Lycogala epidendrum) scheint sich zu einem ständigen Begleiter meiner Waldbesuche zu entwickeln, ich würde mich aber durchaus über das Entdecken neuer Schleimpilzarten freuen.

Waldschleicherin

Beim Nachmittagsspaziergang im Wald sahen wir zunächst eine tote Blindschleiche, bevor wir am Rand halb hinter einem Grasbüschel versteckt eine zweite, zum Glück lebende Blindschleiche (Anguis fragilis) entdeckten. Sie verharrte dort als ob sie nicht von der toten Blindschleiche weichen wollte.

Sie war recht zart, ca. 15-20 cm lang.

Die Blindschleiche ist entgegen der lateinischen Bezeichnung Anguis (Schlange) tatsächlich eine beinlose Echse und so deutet der zweite Teil fragilis (zerbrechlich) auf ihre Fähigkeit hin, einen Teil ihres Schwanzes abwerfen zu können. Der Namensteil „Blind“ im deutschen Wort Blindschleiche leitet sich wohl vom althochdeutschen Wort „plint“ für blendend ab.

Blindschleichen bewegen sich deutlich langsamer als Schlangen. Ringelnattern huschen zumeist so schnell davon, dass ich sie nur aus den Augenwinkeln wahrnehme. Diese Echse zog sich nur sehr langsam, in absoluter Beobachtungsgeschwindigkeit vom Wegesrand zurück.

Bei Interesse lohnt sich ein Blick in das Artenportrait des NABU.

Raps im Norden

Fotos eines kleinen Ausflugs um die umliegenden Dörfer, um den Raps zu genießen. Auf dem Hinweg eine kleine Nebenstraße linksseitig mit blühenden Obstbäumen und dann kommt sie die typische norddeutsche Landschaft mit blühendem Raps.