Der Lieblingsbaum bei Tage

Wenn der Lieblingsbaum endlich wieder frei steht, macht es Freude, ihn im Tagesverlauf zu fotografieren. Da ist zum einen dieses besondere Licht ganz früh am Morgen, wenn ihn an kalten Tagen das erste Sonnenlicht erreicht, mitten am Tag erscheint er dann fast noch grün belaubt und am späten Nachmittag herrscht eine magische Stimmung.

Und dann war da das Reh

… in unserem Garten und bleibt dort schon seit zwei Tagen. Gestern früh wunderte ich mich über eine farbliche Veränderung im Garten links vom großen Riesenbovisten. Das war doch am Vorabend noch nicht da gewesen als wir mit dem Hund im Garten toben waren. Ich konnte es überhaupt nicht zuordnen. Wie immer in solchen Fällen kommt das Tele zum Einsatz. Zunächst sah ich nur einen großen Haufen, der farblich da nicht hinpasste und hatte schon Angst, dass es irgendein totes Tier ist. Dann hob es den Kopf und ich sah das Reh so wie ihr es hier auf dem ersten Bild seht. Als es Nachmittags immer noch da war machte ich mir Sorgen, ob es ihm gut geht. Mir fiel dann ein mittelgroßer Stein vom Herzen, als es im Garten zum Äsen unterwegs war. Heute früh war es dann nicht mehr da, aber am frühen Vormittag plötzlich doch wieder. Mal schauen, was das noch gibt. Eigentlich ist es ideal bei uns aufgehoben. Unser leicht verwilderter Gemeinschaftsgarten bietet reichlich Nahrung, wie man sieht ruhige verdeckte Ecken und es stört niemanden, dass es da ist und die Pflanzen frisst. Das mögen die Nachbarinnen ansonsten so gar nicht in ihren gepflegten Gärten.