Wegesrandschönheiten

Ein paar Wegesrandschönheiten möchte ich zeigen, die mich mal mehr und mal weniger seit dem Frühling auf meinen Wegen begleiten und erfreuen.

An einer einzigen Stelle entdeckte ich Beinwell (Symphytum), der sehr unscheinbar ausschaut, bis er seine entzückenden kleinen Blüten zeigt. Der Kriechende Günsel (Ajuga reptans) dagegen steht an manchen Stellen dicht an dicht. Getoppt natürlich vom Löwenzahn, der in Hülle und Fülle in all seinen Erscheinungsformen jedes Jahr wieder mit Vorfreude von mir erwartet wird. Das diesjährige Mai-Kalenderblatt war ihm gewidmet, in Anlehnung an diesen Beitrag aus dem letzten Jahr.

Grasvielfalt gibt es vom Frühling bis jetzt durchgehend zu entdecken. Das Wiesen-Kammgras (Cynosurus cristatus) gefällt mir am besten, wenn es ausgeblüht hat und wie kleine Skulpturen im Gras steht. All die unterschiedlichen Sternmieren sprengseln das Gras und im Wald die Wegesränder. Hier eine Große Sternmiere (Stellaria holostea), ein klassisches Frühlingsmotiv aus dem Mai.

Das strahlende gelbe Gewöhnliche Barbarakraut (fühl dich gedrückt liebe Barbara) ist so zart wie es neu für mich in der Wahrnehmung ist. Disteln können mit Löwenzahn auf jeden Fall mithalten, wenn es um ihre schöne Verwandlung geht. Auf der Jagd nach Insekten (natürlich nur fotografisch) knie ich oft vor schönen Motiven, zumeist am Feldrand. Die feinen behaarten Hütchen der Goldnessel (Lamium galeobdolon) lassen einen eintauchen in eine kleine verwunschene Welt der Märchen und Feen.

Gartenschönheiten

Mitte August und Anfang September war ich wieder zu Besuch im Dahlien-Garten einer befreundeten Nachbarin. Hach! Ein schöner Garten, der jedes Jahr wieder zur Erkundung und zu mehrfachen Entdeckungstouren einlädt. Dieses Jahr bot der Garten aufgrund einer recht strengen architektonischen Linie, man kann das auf dem letzten Bild ganz gut sehen, einen besonders schönen Anblick. To be continued … 

Blüten in Nachbars Garten

Dieses Jahr kommen die Gartenbesuche zu kurz. Entweder ist es zu heiss, zu nass oder anderes steht im Weg. Vor ein paar Wochen aber waren wir zum ersten Mal auf Stippvisite im Garten einer lieben Nachbarin am Dorfrand. Es ist dort sehr malerisch und wir fühlten uns wie im Kurzurlaub: Leicht hügeliges Land, Kälber grasen direkt am Haus und eine windschiefe alte Kate gibt es auch (noch). Man vergisst, dass man nur ein paar Hundert Meter dorthin gegangen ist. Wirklich unglaublich (schön). Jetzt nach dem vielen Regen kommen diese frohen Farben ganz passend.

Garten-Trilogie – #3 Das große Posieren

Es regnet, stürmt und wird früh dunkel. Der ideale Zeitpunkt, um die Gartentrilogie zu vollenden. Das große Fliegen, Krabbeln und Sonnenbaden, welches während des Gartenshootings stattfand, soll natürlich auch noch gezeigt werden.

Eben war ich bei der Nachbarin im Garten und ich konnte gerade noch die Dahlienknollen bewundern, die sie ausgegraben und für die Einlagerung fertig gemacht hatte. Lagen da in Reih und Glied auf dem Boden mit farblichen Bändern versehen. Ich glaube, diese Aktion werde ich im kommenden Jahr mal verewigen. Spannend bleibt die Frage, ob die Mäuse die Bänder während der Überwinterung fressen werden. Offenbar hatten Mäuse zu einem früheren Zeitpunkt schon einmal angebrachte Schilder aufgefressen. Und das trotz dreier Katzen im Haus.