Ein Kleinod

Nicht ganz scharf, aber zu schön, um es nicht dennoch zu zeigen. Wir waren zu dem Zeitpunkt auf der Wanderung mit den Naturführerinnen. Da hatte ich leider nicht ausreichend Zeit für diesen kleinen Zufallsfund.

Korallen am Kupfermühlenteich

Morgens lese ich ein wenig im Pilzbuch, um mich auf das Fotografieren einzustimmen, sehe dort diese Korallen und denke, solche Pilze würde ich auch gern einmal sehen. Tja und dann gehe ich achtsam durch das Wäldchen am Kupfermühlenteich und finde um einen Haufen Totholz diese Korallen. Ist das verrückt schön?!

Geeister gelber Zitterling

Die Winterpilzlandschaft kann ganz schön farbenprächtig sein. Seit ein paar Wochen stechen mir immer wieder kräftige gelbe Farbtupfer am Wegesrand ins Auge.

Goldgelber Zitterling an AstHierbei handelt es sich um den Goldgelben Zitterling. Die Farbe kann von blassgelb bis zu einem kräftigen Orange variieren. Es besteht übrigens grundsätzlich eine Verwechslungsgefahr mit der Riesen Gallertträne, was ein Name! Ich bin mir aber recht sicher, dass alle 3 abgebildeten Pilze eher Zitterlinge sind.

Das Judasohr

JudasohrenDas Jahr beginnt mit Judasohren. Was für ein Name für einen Pilz!

Kennengelernt habe ich die Judasohren letztes Jahr als ich sie in unserem Wald auf dem Waldboden umrankt von Efeu ausgemacht habe, wie auf diesen Bildern zu sehen ist. Natürlich war mir damals der Name noch unbekannt. Wald_Pilze_Judasohren_9050Aktuell habe ich einen Baum mit schönen Judasohren entdeckt. Der deutsche Name „Judasohr“ rührt vom Holunder her an dem der Pilz am liebsten wächst. An einem solchen Holunderbaum soll sich nämlich der Jünger Judas Iskariot erhängt haben, nachdem er Jesus verraten hat. Der Namensteil „Ohr“ erschließt sich ja von alleine.

 

Der Pilz wurde übrigens im Jahr 2017 von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zum Pilz des Jahres gewählt. Er ist essbar und sehr gesund.Judasohren

Waldgeschichten

Kurz vor Sonnenuntergang ging ich noch einmal in den kalten, feuchten Wald auf die Suche nach Fotofunden. Ein neuer Becherling kam durch, ebenso neue Pilze im Dezember und ein schönes winziges Blatt fand die Kraft durch den dichtbelaubten, feuchten Waldboden.

Orangebcherling im WaldWeißer Pilz auf Waldboden im LaubBlatt auf Waldlaubboden

Der orangene Becher

Und wieder verdanke ich diesem Blog eine neue Pilzkenntnis. Es gibt eine Stelle bei unserem kleinen Waldstück, in der zwecks Abtransport der Baumstämme ein provisorischer Weg angelegt wurde. Diesen gehe ich zum Abschluss meines Spaziergangs gern bis zum Ende und verweile dort kurz. Und da sehe ich plötzlich einen kleinen Farbklecks, der sich durch die Steine ans Licht zwängt.

Es handelt sich um den Orangebecherling oder orangeroten Becherpilz. Und auch hier ist die Natur wieder ganz fantastisch, wie sich etwas so Zartes kraftvoll noch die kleinste Lücke sucht. Übrigens ist der Pilz essbar und das sogar roh. Davon werde ich aber bis auf weiteres absehen.

bella figura

Schöner WaldPilzFund