Garten-Trilogie – #3 Das große Posieren

Es regnet, stürmt und wird früh dunkel. Der ideale Zeitpunkt, um die Gartentrilogie zu vollenden. Das große Fliegen, Krabbeln und Sonnenbaden, welches während des Gartenshootings stattfand, soll natürlich auch noch gezeigt werden.

Eben war ich bei der Nachbarin im Garten und ich konnte gerade noch die Dahlienknollen bewundern, die sie ausgegraben und für die Einlagerung fertig gemacht hatte. Lagen da in Reih und Glied auf dem Boden mit farblichen Bändern versehen. Ich glaube, diese Aktion werde ich im kommenden Jahr mal verewigen. Spannend bleibt die Frage, ob die Mäuse die Bänder während der Überwinterung fressen werden. Offenbar hatten Mäuse zu einem früheren Zeitpunkt schon einmal angebrachte Schilder aufgefressen. Und das trotz dreier Katzen im Haus.

garten minis – lasius flavus at work

Gelbe Wiesenameise bei der Arbeit. Man waren die schnell unterwegs! Hier scheinen sie sich um die Eier der Läuse zu kümmern, von denen sie sich ernähren, wenn ich das richtig verstanden habe. Und auf dem nächsten Bild scheint mir auch eine Laus zu schlüpfen. Also wieder eine spannende Naturzeit erlebt – am Rechner. Im Garten selber habe ich ja kaum was erkannt.

Garten-Trilogie – #2 Schönheit

einfach.nur.schön

zarte verführung

Rehe in Nachbars Garten

Nach 4 Tagen mit Fieber im Bett bin ich das erste Mal auf einen kurzen Spaziergang mit Hund die Straße runter, da wird mir zur Belohnung folgendes Schauspiel geboten:

Die Rehe sind im Garten unserer Nachbarin auf der anderen Straßenseite und fressen genüsslich die herabgefallenen Äpfel.

Und das Beste: Die Nachbarin, die zusammen mit einer anderen Nachbarin in ihrer Küche sitzt, beide prosten mir gemütlich mit Kaffee zu, bekommt davon gar nichts mit, da der Stall zwischen Haus und diesem Teil des Gartens liegt. Ich habe meine Freude auch lieber nicht mit Ihnen geteilt, da beide Frauen von Rehen gebeutelt sind, die Ihnen die Blumen und Pflanzen in aller Regelmäßigkeit abfressen. Ich ging also nicht davon aus, dass sie sich so gefreut hätten wie ich.

Der Exot im Garten

Dieses Pilzkraut haben wir geschenkt bekommen und es gedeiht wie alles in unserem Salat und Krautbeet ganz hervorragend. Es ist laut einer Gartenseite der Exot im Gartenbeet, jawohl! Das Pilzkraut blüht mit entzückenden kleinen blau/lila Blüten.

Sein botanischer Name lautet: rungia klossii. Seine Heimat ist das Hochland von Papua-Neuguinea, es ist also weit weg von seinem Zuhause. Aber natürlich wie alles andere auch hier bei uns gut aufgehoben. Wie man sieht, muss ich sehr regelmäßig die Petersilie zurückschneiden, damit das Pilzkraut noch genug Sonne abkriegt und Luft zum Atmen hat.

Pilzkraut im Garten