Kleine grüne Welten

Diese kleinen grünen Welten auf den alten Zaunpfählen haben es mir schon lange angetan. Vielleicht wird dies der Auftakt zu einer Serie. Dieses Jahr beginne ich erstmal mit Reduktion, heißt mehr kleinere Bildbeiträge und weniger Worte.

2020

Möge das Jahr 2020 uns allen Glück, spannende Entdeckungen, ruhige Momente, Klarheit und Freude bringen.

Das Motiv ist eines von mehreren Sturmfunden der vergangenen Wintertage. Schöne Flechte und vereinzelt auch kleine gelborange Zitterlinge, so wie hier, lagen zu meinen Füßen. Zu meiner Freude gedeihen sie aktuell auch auf dem Balkon weiter.

Herbstliche Streifzüge

Ein langer Tintenfaden hängt von diesem Schopftintling.

Die alten Apfelbäume auf der ehemaligen Bahntrasse sind im Herbst/Winter fast noch schöner anzusehen als zur Blütezeit. Sie sind so umfangreich bewachsen von Moosen und Flechten, dass es eine wahre Freude ist, an ihnen vorbeizugehen.

Dieser kleine Pilz hieß bei mir vom ersten Moment an der kleine Ufopilz. Ich habe ihn wahrscheinlich nur wegen seiner umgestülpten Lamellen wahrgenommen, denn er war fast ganz vom Laub verdeckt.

Einer von so einigen Galläpfeln, die in den letzten Tagen am Boden lagen. Kein Wunder bei dem Sturm.

Schöne Pilzdächer auf einem herrlichen Waldherbstboden.

Die Becher der Cladonia

Die Cladonia – was für ein schöner Name für eine Flechte.

Die Becherflechte lebt hier bei uns am Rande einer kleinen asphaltierten Straße auf einigen wenigen alten Holzpflöcken, welche die Auslaufflächen eines angrenzenden Ponyhofes begrenzen. Mir haben es fotografisch speziell die markanten, schon etwas reiferen Teile der Flechte angetan. Den jungen Hüpfern, welche sich oben auf dem Pflock gerade neu entwickeln, lasse ich noch etwas Zeit zum Reifen.

Ich beobachte diese Flechte jetzt schon seit letztem Jahr, fand aber erst jetzt die Ruhe und Muße, sie zu fotografieren. Manchmal verweile ich auch einfach nur kurz bei ihr und schaue mir ein paar Details an. Natürlich fasziniert sie mich auch wegen ihres spacigen Aussehens so.

Ich schaffe es nie bei idealen Lichtbedingungen, denn die Sonne kommt immer von der falschen Seite und über den Stacheldraht und durch den dahinter liegenden Stromzaun muss ich nun wirklich nicht klettern. Das musste ich einmal tun, als unsere noch sehr junge Hündin durch den Zaun gelaufen war, sich einen Stromschlag holte und drohte, vor Panik in den Wald zu laufen.

Hier noch zwei Bilder mit einem Überblick des größten Teils dieser Ansiedlung.

Geflochtene Brücke

Mal wieder ein schöner Gelbflechtenfund. Es sind nur noch Reste vorhanden.Reste einer Gelbflechte an einem BaumstammDie Borke mit der Flechte löst sich schon vom ansonsten nackten Baumstamm. Man sieht auch die Tierspuren ganz gut und wenn ich mir das stürmische Wetter draußen so anschaue, dann wird dort in ein paar Wochen nichts mehr von übrig sein.