Auf Ausweichwegen

Mich treibt es zunehmend in den Wald. Wo ich bis vor kurzem noch einen ganz anderen Spaziergehrhythmus hatte, fällt zumindest der übliche Morgen-/Mittagsspaziergang weg, da es aktuell zu „belebt“ auf den Wegen ist. Selbst hier bei uns, wo wirklich wenig Menschen wohnen, sieht man jetzt Gesichter und auch Hunde das erste Mal.

Es ist also Vorsicht angesagt und wir fahren ganz untypisch morgens 200 Meter mit dem Auto, um direkt im Wald zu sein und den „belebteren“ Wegen auszuweichen. Es gibt durchaus noch zu viele Menschen, die offenbar denken, es sei allgemein oder für sie nicht so wichtig, Abstand zu halten. Richtig im Wald ist dann Platz genug, es ist ruhig und links und rechts des Weges finden sich kleine Schönheiten.

Entschleunigung

Abwartend am Waldboden zu sitzen, erweitert den Blick für ansonsten Ungesehenes.

Im Wasser

Herbstliche Wasserspiele

castanea filigranis

Ich bleibe bei der Schönheit: herbstliche Kastanienblätter.

Ausdrucksstarke Herbstfunde

Herbstspaziergänge bringen eine Vielzahl schöner Fotomotive mit sich, manche eine wiederkehrende Freude, andere seltener und schnell vergänglich. Eine erste Auswahl zeigt  ausdrucksstarke Motive, die mir in diesem und dem letzten Monat vor die Kamera geraten sind. Sei es die fantastische geweihförmige Holzkeule, seit diesem Jahr einer meiner absoluen Favoriten.

Das in Form und Farbe wunderschöne Blatt des Palmkohls im Freilichtmuseum am Kiekeberg an einem verregneten Novembertag.

Der vergehende Schopftintling wirkt fast ein wenig weihnachtlich dekoriert.

Die Farbenfreude der Herbstblätter kennt ja keine Grenzen und mein Blick geht seit vielen Tagen genau wie beim Fossiliensuchen immerzu gen Boden.