Lieblingsbaum 2019

Eine überfällige Liebesbekundung für 2019. Hier also die verdiente Huldigung für das erste Halbjahr, interessanterweise gibt es dieses Jahr keine schönen Winterbilder. Die gab es ja zum Glück im fantastischen Schneewinter 2018. Wer das Thema mag auf jeden Fall auf die Bilder klicken, um die entsprechende Bildgröße angezeigt zu bekommen.

Halber Baum

Dieser halbe Baum steht in unserem kleinen Waldstück kurz hinter der Straße. Er hält sich erstaunlich gut und ich finde ihn sehr ausdrucksstark, weshalb er jetzt hier verewigt wird.

Baumgeschichten

Was ist das? fragte ich mich im März dieses Jahres, als ich diese interessanten Blütenknospen am Baum an der Straßenkreuzung das erste Mal wirklich wahrnahm.

Ich hatte keine Ahnung! Also hieß es, auf die Blätter im Frühling warten und nachschauen. Dann fingen die ersten Blätter an, sich zu entwickeln

und dann endlich anhand dieser unpaarigen Blätter

war es jetzt ein leichtes, herauszufinden, dass es sich um eine Esche handelt. Die Esche gehört zur Familie der Ölbaumgewächse, sie war Baum des Jahres 2001 und ihr Holz ist sehr begehrt zur Verarbeitung.

Hier noch einmal die ganze Pracht. Wieder etwas gelernt und ein Baum mehr den ich erkenne.

Die Aristokratin

Die Birke, die ich wegen ihrer schönen Rinde liebe, gilt als Aristokratin unter den Bäumen.

Das wusste ich nicht, bis ich vor einiger Zeit für eine Birkenfreundin einen Kartentext zusammenstellte. Überraschenderweise findet man sehr prosaische Texte zur Birke im Netz.

Schlanke Gestalt und weißes Rindenkleid waren wohl auch ausschlaggebend dafür, dass die Birke als heiliger Baum gilt, der die jungfräuliche Göttin symbolisiert. Es ist wie immer in diesem Naturtagebuch, ich lerne nicht aus …

Birkenrinde stellt auch ein vielseitig eingesetztes Pflanzen-Heilmittel dar. Es gibt noch viel zu sagen zur Birke, aber zum Glück wird es auch noch viele weitere Birkenmotive geben.

 

 

Ausdrucksstark

Immer wieder verweilt mein Blick auf diesem Bild mit einem Naturfund aus dem letzten Herbst. Ausdrucksstark oder?

Es ist ein guter Start für eine geplante Serie zum Thema Strukturen im Wald, die mir den aktuell feuchtkalten und sehr windigen Winter versüßen soll.

Waldgeschichten

In den letzten Wochen habe ich, wie mir gestern im Garten bewusst wurde, drei schöne Geschichten aus dem Wald gesammelt. Wir hatten ja eine sturmreiche Zeit zu Jahresbeginn und etliche Bäume haben gelitten. Aber sie treiben neu aus!

Das sieht mitunter wunderlich aus, wie bei dem in der Höhe halbierten Baum, der im unteren Drittel jetzt neu austreibt und bei dem man erstmal genauer hinsehen muss, um zu erkennen, dass die beiden Äste aus dem Baum kommen. Oder süß wie bei dem entwurzeltem Baum, welcher von der Feuerwehr durchgesägt werden musste und auf dessen Baumstamm jetzt neues Leben entsteht.

Mein absoluter Favorit aber ist der grün bewachsene Rundbogen, der so schön von der Abendsonne beschienen wird. Und der dort so viel Platz hat, weil der Sturm dort für eine Freifläche gesorgt hat.Waldgeschichten Baum