und hopp

Ich schlage mich seit einiger Zeit durch meine Wanzenbilder des letzten Jahres (es sind viele). In meinem „Zu bestimmen“ Ordner entdeckte ich gerade folgende zwei Bilder und stelle sie als kleines Schmankerl online. Es zeigt ganz wunderbar meine typische Situation: Die Zikade ist „zack“ weg, die Wanze verbleibt.

Skelettiert

Ein kurzer Abstecher in den Gemeinschaftsgarten führte mich zu den Überresten einer Ratte auf unserer Terrasse. Zum Glück war keine sommerliche Kaffeezeit angedacht.

Eigentlich wollte ich nur über den Zaun zu unseren Nachbarn schauen, ob deren neu angeschafften Hühner ausgebüxst waren (waren sie nicht). Der Rückweg vom morgendlichen Gassigang überraschte mit 3 Hühnern im Garten der alten Schule, wo eigentlich keine hingehören. Lopi hatte sie natürlich schon gewittert und wollte liebend gern in den Garten (also zu den Hühnern, die Ratte war nicht mehr ganz so interessant, so dass ein Foto möglich war).

Von Kugeln und Bechern

Beim nächsten bisschen Sonnenschein hatte ich mir vorgenommen in das kleine Waldstück zu gehen, wo vor einiger Zeit Holzraubbau begangen wurde um zu schauen, welche meiner Totholz-Schätzchen erhalten geblieben sind. Mein Lieblings-Polter, nicht allzu weit von der Straße entfernt, ist zum Glück erhalten geblieben.

Junge, weiße Fruchtkörper des Wollkugelschleimpilzes (Comatricha nigra), rote Trichia-Kugeln, feine kleine violette Becherchen (Fleischroter Gallertbecher/Ascocoryne sarcoides), eine etwas größere Ansammlung von Wollkugeln und ein älterer Blutmilchpilz (Lycogala epidendrum). Es gibt zur Zeit viele von ihnen, sie sind allerdings in dieser Farbgebung nahezu unsichtbar am Totholz.

Die kleine Fruchtkörperansammlung auf Bild 1 misst insgesamt ca. 2 cm in der Breite, zu ihnen gibt es auf Bild 6 eine Fundstellen-Übersicht. Dort findet man sie ganz oben an der Schnittkante. Auch die größere Ansammlung von Wollkugelschleimpilz-Fruchtkörpern sieht man nochmal in einer etwas größeren Gesamtansicht. Aus einem kleinen, ca. 4 cm großem Blatt wuchsen in einer Vertiefung des Totholzes ein paar winzige kleine Pilze. Nach diesen Funden ging ich beschwingt wieder nach Hause.

Ein einziger Tag

Ein einziger, verlorener Sonnentag tauchte gestern unangekündigt zwischen Wochen voller Regen, Graupel, Schnee und Dunkelheit auf. Natürlich hatte ich keine Zeit zu fotografieren und heute ist es wieder düster verhangen mit leichtem Schneefall, immerhin. Der Gassigang brachte gestern aber zumindest ein Bild vom Lieblingsbaum bei recht hellem Tageslicht mit sich und womit könnte ich besser ins Jahr starten.

Einen recht guten Start in dieses neue Jahr wünsche ich euch!