Die späte Schönheit

Das Gewöhnliche Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris) trägt seinen Namen tatsächlich wegen der Ähnlichkeit seiner Schötchen mit den Taschen der Hirten. Das kann man auf den folgenden Bildern nicht erkennen, denn diese entstanden letztes Jahr im Garten, nachdem ich erstmals die Schönheit der Samen entdeckte. Welch schöne Motive diese zarte Pflanze bietet, man kann sich lange und immer wieder an ihr erfreuen.

Das Gewöhnliche Hirtentäschel ist unglaublich durchsetzungsstark und verteilt nicht nur pro Pflanze unglaublich viele Samen (laut Wikipedia bis zu 64.000), diese sind auch noch über viele Jahre keimfähig. Hinzu kommt, dass es bis zu vier Generationen im Jahr geben kann. Gut vorstellbar also, dass sich nicht alle Gartenbesitzer über diese Wildpflanze freuen. Aber ein genauer Blick könnte dazu führen, ein paar von ihnen stehen zu lassen. Das Hirtentäschel ist übrigens essbar und soll sogar recht schmackhaft sein, darüber hinaus wird es schon seit Urzeiten als Heilmittel verwendet. Also eine sowohl optisch als auch inhaltlich sehr reiche Pflanze.

11 Gedanken zu “Die späte Schönheit

  1. Das Hirtentäschelkraut kenne ich und liebe ich seit meiner Kindheit. Doch hier und jetzt bin ich ihm bewußt noch nie begegnet, würde mich freuen, es irgendwo wiederzusehen. Daß die winzig kleinen „Täschel“ (=Taschen) an Hirtentaschen erinnern, „wußte“ ich bereits in meiner Kindheit und fand sie sehr hübsch, wenn auch so winzig klein. Daß sie aber soooo wunderschöne feine Samen enthalten in den „Taschen“, das lese und sehe ich hier zum 1mal.

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  2. Das sind besonders schöne Bilder vom Hirtentäschel. Die Samen sah ich so noch nie! Was die Anzahl angeht, die die Pflanze verteilen kann, kann ich das bestätigen 😉 Ich hatte sie mal auf dem Balkon. Ich lass ja immer erst mal alles wachsen. So auch hier, bis sie dann in „allen“ Töpfen wuchs. Dann habe ich sie entfernt. Danach gabs keine mehr hier oben. Also wenn man mit einer Pflanze anfängt, hat man bald seeeehr viele davon. Ein paar wenige würden mich nicht stören, aber sie kam dann nicht mehr wieder. Wenn ich sie draußen sehe, freue ich mich. Die „Täschel“ sind hübsch und nach deinen Fotos finde ich sie noch schöner 🙂

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