Eine kurze Reise mit dem MT Rocker

Meine Reise mit dem MT Rocker begann im Jahr 2008. Ich weiß nicht mehr, ob ich ihn zufällig auf Designseiten im Internet oder entsprechenden Büchern entdeckte, allerdings war recht schnell klar, dass ich ihn unglaublich gern in meinem Besitz hätte.

Natürlich war nicht daran zu denken, ihn neu zu erwerben, aber wie so oft führte auch damals Geduld und intensive Recherche irgendwann zu einer günstigen, bezahlbaren Gelegenheiten. Übers Internet entdeckte ich in Mainz einen als Ausstellungsstück zu verkaufenden MT Rocker und griff spontan zu. Und was soll ich sagen, er passte sogar in meinen keinen Peugeot 206. Man konnte ihn von hinten aufgrund der Form irgendwie in dieses kleine Platzwunder reinschieben. Er ist zum Glück ein relatives Leichtgewicht.

Der MT Rocker wurde im Rahmen einer Outdoor Serie, bestehend aus dem MT1 Stuhl, dem MT2 Sofa und eben diesem MT3 Schaukelstuhl, vom Designer Ron Arad entworfen und wird seit dem Jahr 2005 von der italienischen Marke Driade produziert. Die beiden Bilder zeigen ihn ganz jungfräulich in seinem ersten Zuhause.

Ron Arad, 1951 in Tel Aviv geboren, ist ein britischer Industriedesigner und Architekt, dessen Name u.a. wegen seines ungewöhnlichen Bücherregals „Bookworm“ bekannt geworden ist, welches nach wie vor erfolgreich verkauft wird. Auch die MT Serie ist immer noch zu bekommen. So ist das mit gutem Design, zum Glück.

Der Schaukelstuhl hat bisher, trotz seines Platzbedarfs jeden Umzug mitgemacht und wird wohl immer Teil unseres Wohnzimmers bleiben, denn er ist nicht nur ein besonderer Hingucker, man sitzt auch wirklich gut und gern in ihm.

Dies ist meine kürzeste Zimmerreise, dafür mit einem wunderbaren Reisefauteuil und vielen gemeinsam zurückgelegten Kilometern.

7 Gedanken zu “Eine kurze Reise mit dem MT Rocker

  1. Das ist eine interessante Zimmerreise. Der Stuhl ist mir unbekannt, der Bookworm dagegen schon vertrauter. Der Rocker sieht witzig aus, aber der braucht ganz schön Platz oder täuscht das? Lustig, daß du ihn in dein kleines Auto bekommen hast. Was für ein doppeltes Glück für dich 🙂 Mir geht es wie Puzzle, beim ersten Blick hätte ich gedacht, daß das ein Möbel aus den 70ern ist. So kann man sich täuschen, da war der Ron Arad seiner Zeit weit voraus und ich hab wieder was gelernt 🙂

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    • Wie schön, dass es eine interessante Reise für dich wahr. Ich denke wegen seines Bezugs zu den 60/70ern hat er mir gut gefallen, denn was das Design angeht bin ich ein bisschen in die 60 verliebt (Teak, organische Formen, Keramik). Er fällt da also vom Herstellungsjahr aus dem Rahmen, aber nicht von der Optik.

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