Feine Naturkunst

Ich bin mal wieder ein kleines bisschen verliebt in eine unscheinbare Pflanze. Besser gesagt in ihre Samenstände, die pure Naturkunst sind. Für dieses Glück musste ich im verwilderten Garten nur in etwas 30 cm Höhe genau hinschauen. Objekt meiner Begierde war in den letzten Tagen das Kleinblütige Weidenröschen (Epilobium parviflorum).

Das Kleinblütige Weidenröschen ist eine sehr schmale, bis zu 80 cm hohe, recht unscheinbare Pflanze, die oft als Unkraut beim Austrieb herausgerissen wird. Deshalb habe wohl auch ich das Weidenröschen bisher nicht in Blüte gesehen. So einiges ist dieses Jahr lehrreich, wo der Garten mal nicht regelmäßig und ausreichend gepflegt wurde. Glücklicherweise ist dies nicht die einzige Pflanze, die mich mit ihren Samen in diesem Jahr überrascht. Davon bald mehr an dieser Stelle. Das Kleinblütige Weidenröschen gilt übrigens bei manch einem als Heilmittel für Prostata und Blasenleiden und ist deshalb als Tee und homöopathische Kapsel zu erhalten.

8 Gedanken zu “Feine Naturkunst

  1. Wunderschöne Bilder! Das hast du ganz wunderbar eingefangen, die Farben und Formen! Die Kringel bilden immer so schöne Muster, wie geschwungene Schrift oder Schmuckelemente. Und auch die flauschige Saat sieht nach Kunst aus 🙂 Ich liebe die Weidenröschen und ihre Samenstände und bin auch immer ganz hin und weg davon. Ich habe nicht bemerkt, daß sie schon samen. Letztes Jahr hatte ich noch eine kleine im Balkonkasten, aber die ist wohl weg. Schade.

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      • Ich hätte immer zu gerne diese große Art, die oft an Waldrändern wächst, aber daß ist vermutlich nix für den Balkon. Eigentlich versät sie sich ja ganz gut, aber dieses Jahr scheinen alle weg zu sein 😦

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      • Ja, die großen Exemplare bewundere ich auch immer wieder beim Spazierengehen. Sie blühen gerade so richtig. Aber sie sind wirklich riesig und würden wohl nicht nur in der Höhe zu viel Platz auf dem Balkon wegnehmen:-)

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      • Ich sehe sie leider nicht sehr oft. Ach, die wachsen sich schon zurecht. Mein Wasserdost war im ersten Jahr 2m und 10 cm und stieß an die Dachkante. Die werden so groß, wie sie Platz haben im Topf. Aber ich glaube, so eine schöne Wildpflanze gehört nach draußen. Und noch nen „Säufer“ kann ich bei den Temperaturen bald nicht verkraften, haha.

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      • Ja, das geht mir mit der Tomatenpflanze im Gemeinschaftsgarten auch so, da ich dieses Jahr das Wasser hintragen muss 😉 Was eine schön verrückte Vorstellung, ein mehr als 2 m hoher Wasserdost auf dem Balkon.

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