Kopfüber auf dem Balkon

Alles hat einmal ein Ende, auch die schönen Nelken auf dem Balkon. So aus der Form befreit, boten sie kopfüber noch einmal einen interessanten Anblick.

Himmelskunst

Es gibt Dinge, die sind so schön anzusehen, dass ich von ihnen nie genug bekommen kann.  So ist das bei mir mit der Himmelskunst, die entsteht, wenn die letzten Sonnenstrahlen nach dem Sonnenuntergang die getüfteten Wolken beleuchten. Gestern war es mal wieder soweit:

Im Ganzen sah es so aus, wobei die Kamera hier die Farben ein wenig dramatischer darstellt, aber das nehme ich als künstlerische Freiheit einfach mal gern in Kauf.

Das Bellen der Rehe

In der Sackgasse, die durch das kleine Wäldchen führt, sprang uns eben im Fastdunkel mal wieder ein Reh vor die Füße, sah uns an und sprang davon. Das zweite Reh, welches wir nur hören und nicht sehen konnten, entfernte sich auf der anderen Straßenseite langsam durchs trockene Unterholz und fing dann an zu bellen. Besonders war, dass das Bellen gar nicht wieder aufhörte, auch als das Reh schon aus dem Wald raus auf dem Feld zu sein schien, bellte es immer mal wieder sein tiefes, kurzes Bö! Was müssen wir es erschreckt haben! Die gezeigten Rehe sind höchstwahrscheinlich die gerade erlebten, da ich sie vor einigen Tagen in eben jenem Waldstück aufgenommen habe.

Wenn Rehe bellen, dann heißt das Schrecken. Das Reh schreckt zumeist entweder bei Gefahr als Warnung für seine Artgenossen oder zur Revierabgrenzung. Wer noch nie das Bellen eines Rehs gehört hat, sollte sich dieses Video anschauen. Es zeigt in einer schönen Frontalaufnahme einen schreckenden Rehbock.

Im Grünen meditieren

In den Bäumen

Unterwegs im Wald höre ich unentwegt den Vogelgesang um mich rum. Ab und an sehe ich die kleinen Gefiederten zwischen den Ästen oder den Bäumen hin und her fliegen. Aber nur mit viel Glück bekomme ich sie auf den täglichen Wegen mit dem Hund auch fotografiert.

Entdeckt habe ich einen süßen kleinen Mittelspecht (Leiopicus medius – zunächst dachte ich ja an einen Buntspecht, aber der hat keinen solchen roten Kopfschmuck), einen Vertreter der umfangreichen Gattung der Grasmücken (Sylvia), mehrere Meisen in zarten Zweigen, und zwar Kohlmeisen (Parus major) und eine Blaumeise (Cyanistes caeruleus), einen Eichelhäher (Garrulus glandarius), der sich immerzu recht gut vor mir versteckte, einen von Ast zu Ast hüpfenden Buchfinken (Fringilla coelebs) und zwei Amsel-Männchen (Turdus merula). Jetzt treibt mich die Rapsblüte schon wieder raus und gedanklich weg von den Vögeln…

PS: Bei der gedachten Grasmücke könnte es sich auch gut um eine Weidenmeise handeln. Nach „abgeschlossener“ Recherche lief sie mir gerade über den digitalen Weg, wie das oft so ist.