14 weiße Tropfen

An meiner neuen Lieblingsstelle im jungen Wald verharre ich gern zwischen den Zweigen und warte, ob etwas meine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Und das tat es!

Ein vierzehntropfiger Marienkäfer (Calvia quatuordecimguttata) war hierhin und dorthin unterwegs, wollte zwar für mich nicht in Ruhe sitzen bleiben, schaute aber interessiert zu mir hin und ließ sich trotz seines Bewegungsdranges gut fotografieren.

Es zieht mich zur Zeit immer häufiger in diesen kleinen Waldweg, mit seiner Ruhe und dem tollen Licht. Nachdem ich dort vor ein paar Wochen die schöne, zarte Birkenwanze entdeckte, ist das Leben jetzt so richtig eingezogen und bietet viele interessante Fotomotive für die kommenden Wochen.

8 Gedanken zu “14 weiße Tropfen

  1. Solche Stellen sind toll. Ich habe auch ein paar derartige Lieblingsplätze. Leider ist man zur Zeit nicht immer so ungestört wie früher, aber wenn, ist es toll, die Welt um sich herum auf sich wirken zu lassen. Wie du schreibst, dann kommt das Leben von allein auf einen zu 🙂 Hübsch, der 14-tropfige Käfer 🙂

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    • Über diese Stelle bin ich so froh, ich habe sie wiederentdeckt nach langer Zeit, gerade weil ich den Radfahrern entfliehen wollte 🙂 Zum Glück gibt es das auch noch. Denn es wird immer voller. Gerade erzählte mir eine Frau, die hier bei uns in einem Haus mitten im Wald lebt, dass sie jetzt den Schlagbaum schließen muss, da an sonnigen Tagen bis zu 10 Autos den Weg zu ihrem Haus nehmen, obwohl es wirklich sehr offensichtlich ist, dass das kein wirklich normal zu befahrener Weg ist! Und du kommst eben auch nicht wieder gut zurück, da du nicht wenden kannst 🙂

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      • Ja, es ist schön, daß viele Menschen die Natur entdecken, aber ich stelle auch fest, daß meine bisherigen, eher kleinen Trampelpfade schon zu Wegen avanciert sind. Gerade der Stadtwald ist beliebt und wenn das so weitergeht, irgendwann total zerlatscht. Nicht so toll. Und man selbst sucht sich auch die abseitigeren Wege und macht mit, hm. Was du erzählst, kann ich mir gut vorstellen. Zum Glück hat sie einen Schlagbaum (ein Wort übrigens, was jüngere Menschen schon nicht mehr kennen 😉

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      • Gibt’s doch gar nicht. Wobei Schlagbaum auch ein komisches Wort ist, wenn man es genau betrachtet. Ja, das ist schon schade mit unseren Wegen und dem Wald und der Natur. Ich hoffe, es wird im Sommer nicht zu schlimm, man muss schließlich optimistisch bleiben.

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      • PS naja, der Schlagbaum hatte mit Grenzen zu tun, die es bei uns in der EU nicht mehr gab. Es ist tatsächlich ein komisches Wort. Hab ich noch nicht drüber nachgedacht…

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