Striegeliger Schichtpilz

Seine Farbenpracht hat mich auf ihn aufmerksam gemacht. Ein kräftiges Gelb in unterschiedlichen Nuancen auf dem immer noch eher herbstlichen Waldboden.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich um einen striegeligen Schichtpilz (Stereum hirsutum) handelt, der in „ausgeklapptem“ Zustand Trameten ähnelt. Nach den Kammpilzen, nun also die Schichtpilze. Nachdem ich mir einige Fotos im Netz angeschaut habe, war ich mir außerdem sicher, dass ich ihn bereits häufig aufgenommen hatte. Ein paar Beispiele konnte ich auf die schnelle noch finden. Ich würde aktuell vermuten, dass es sich bei allen abgebildeten Pilzen um den striegeligen Schichtpilz handelt. Aber Fehlbestimmungen sind nicht ausgeschlossen.

7 Gedanken zu “Striegeliger Schichtpilz

  1. Was für eine schöne Vielfalt! Diese platten Anfangsstadien sehen immer nach ganz anderen Pilzen aus oder? Das paßt jedenfalls! Nach deiner Anmerkung zu Schicht- und Kammpilzen habe ich nämlich auch erst festgestellt, daß die meisten meiner bisherigen „Schwamm-Trameten“ in Wirklichkeit Striegelige Schichtpilze sind 🙂 Und die haben so viele verschiedene Ausführungen. Habe ich wieder was gelernt bei dir und besonders hübsch finde ich die auch!

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    • Ja, es ist ein einziger Lernprozess 🙂 Es hilft, mit dir einen gewissen Austausch zu den Themen zu haben. Da steht man nicht allein auf weiter Flur, haha. Die striegeligen Schichtpilze gefallen mir auch sehr gut und man entdeckt sie wirklich überall. Ich wusste gar nicht, dass die so platt anfangen, da hatte ich mir jetzt gar keinen Kopf gemacht. Macht aber natürlich Sinn. Ach, so langsam fesselt mich diese Pilzwelt.

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      • Das ist ja das gute am Bloggiversum, daß man sich hier zu den gleichen Themen austauschen kann 🙂 Ich sah heute auch einen Stamm mit jeder Menge verschiedener Pilze am Ende. Könnte mir vorstellen, daß da auch Kammpilze dabei waren. Immerhin freue ich mich jetzt schon über „alte Bekannte“ und sage, „hallo, ihr Kohlenbeeren“ 🙂

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  2. Pingback: Von Schwämmen, Trameten und Schichtpilzen – naturaufdembalkon

  3. Ich lerne hier immer wieder was Neues, von Schichtpilzen oder gar den striegeligen hatte ich noch nie gehört. Davon aber abgesehen machen die Bilder sichtbar, wie komplex und verwoben Ökosysteme auf allen Skalen sind. Besonders am Pilzkreis entlang des Rindenkreises wird das schön sichtbar.

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    • Wie schön, dass meine Entdeckungen auch dir immer mal wieder etwas Neues zeigen. Die Schichtpilze, ebenso wie die Kammpilze waren auch mir noch kein Begriff. Diese Entdeckungsmöglichkeiten hier im unmittelbaren Umfeld mit ein bisschen Recherche und ein paar „Sachbüchern“ führt zu einer ordentlichen Wissenserweiterung. Wie du schon schreibst erfahre auch ich immer mehr über die Komplexität und den Zusammenhängen des Ökosystems. Die Pilzwelt, die vor allem da war und uns definitiv überleben wird, dennoch von uns so unbeachtet ist, findet ja tatsächlich im Großen unsichtbar unter unseren Füßen statt. Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich morgens etwas in einem Pilzbuch lese und dann nachmittags nach kurzer Suche einen entsprechenden Fund im Wald machen kann…

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