Kamm, was?

Eine neue Entdeckung: Kammpilze. Hier zwei Exemplare, die mich, zumindest nach Blick durch das Makro ziemlich beeindruckten.

Der obere Pilz war vielleicht so 2-3 cm lang. Ich denke, dass es sich um orangerote Kammpilze (Phlebia radiata) handelt. Diese Kammpilze beginnen offenbar als kleine Flecken mit ausgeprägten orangen Ecken (das passt sehr gut) und wachsen dann mit anderen Fruchtkörpern ihrer Art zusammen, so dass sie dann immer großflächiger werden.

Ein normaler Blick auf diesen Pilz lässt ihn wirklich nicht interessant erscheinen. Schaut man aber im Detail hin, dann wird’s spannend. Das Interessante an diesem Pilz ist das Hymenophor. Das Hymenophor ist ein Teil des Fruchtkörpers, der unterschiedlichste Formen haben kann, hier ist es das wurmartige Gewusel. Das ist zumindest die Bezeichnung, die mir bei näherer Betrachtung als erstes durch den Kopf ging.

Das letzte Bild zeigt wohl ein älteres Exemplar. Als nächstes bin ich an Schichtpilze dran und an den wirklich kleinen Pilzen. Es wird nicht langweilig mit den Pilzen.

9 Gedanken zu “Kamm, was?

  1. Fantastisch und wieder was Neues! Toll, was du bei dir im Wald alles ausgräbst, äh, entdeckst 😉 Ich bin begeistert! Und wie schon erwähnt, hast du mich auf eine neue Fährte gesetzt. Ich habe einiges finden können unter dem Oberbegriff Schichtpilze, was ich bisher nicht zuordnen konnte (und was ich für Trameten hielt, seufz). Diese Kammpilze sind faszinierend. Ich glaube nicht, daß ich die schon gesehen hätte! Freu mich schon auf deine Miniaturen 🙂

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    • Ja, die Kammpilze sind spannend. Ich will sie weiter beobachten. Aber seit gestern ist wieder Sturm (und jede Menge Regen). Bei den Miniaturen bin ich noch an einer Bestimmung dran. Da wird man echt irre. Das Getier, welches plötzlich durchs Bild lief konnte ich schon bestimmen: Springschwänze. Aber bei den Pilzen klärt sich hoffentlich morgen der Nebel 🙂 Und ich muss dringend an einen Vorsatz für mein Makro ran. Es wird alles immer kleiner 🙂

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      • Ja, hier auch Sturm und Regen. Wald war letzte Woche, als es einmal ruhig war draußen, seufz. Der Wind hört gar nicht mehr auf. – Springschwänze, die sind wohl immer aktiv?! Die sehen ja zu witzig aus, aber das ist wirklich nur was fürs Makro. Du hast es gut, daß du nur einen Vorsatz brauchst! Ich müßte mir ne neue Kamera zulegen. Längerfristig steht die auf der Wunschliste! Es wird halt immer spannender im Mikrobereich 🙂 Wenn man da erst mal anfängt, hihi! Viel Spaß bei weiteren Entdeckungen!

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      • Das wünsche ich dir auch. Und ja, der Mikrobereich wird tatsächlich immer interessanter. Vielleicht kannst du auch lupenmäßig aufrüsten. Auf eine neue Kamera sparen ist ja immer so langwierig…

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      • Meine Kamera kann etwa 3-4 cm an das Objekt ran (hab gerade die Daten nicht zur Hand) und hat dazu noch einen Superzoom. Also eine ziemliche Bandbreite. Das gefällt mir auch sehr gut. Früher waren die Vögel in den Bäumen immer nur Punkte im Bild 😉

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      • Oh, cool. Ja, das ist praktisch. Nah ran und dann noch Superzoom. Das finde ich jetzt mitunter doof, dass ich 3 Objektive brauche. Und zumindest das Makro könnte ich nicht durch ein Allrounder-Objektiv ausgleichen.

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